[!info] Podcast-Faible · Folge #21

Eigener Podcast-Konsum

Welche Podcasts hörst du selbst gern? Welche Genres mögst du?

Hört weniger als früher (Hörbücher haben Anteile übernommen). Klassiker wie Bits und so. Im eigenen Netzwerk: Regen, Sturm, Schnee (Wetter/Klima). Alt und Verbittert – ein medizinischer Effekt: Migräne-Hilfe! Weiter: WRINT-Geschichtsunterricht, Blathering, Sunday Morning (seit Folge 1). Themen interessieren sie weniger – es geht ihr um Menschen, die mit Begeisterung erzählen.

„Ich habe sehr viel Spaß daran, wenn Menschen mit Begeisterung über irgendwas reden, völlig egal was."

Themen: Fandom als Einstieg · Spaß & Motivation

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Erinnerungswürdige Aufnahme

Gibt es eine Podcast-Aufnahme, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Drei besondere Aufnahmen: 1) Ein Adventskranz (vierteilige Folge am Stück aufgenommen) im ‘König Bube Dame Gast’ über Stephen King – sie war wegen chronischer Erkrankung randvoll mit Schmerzmitteln und Apfelwein, ihre Gästin Missy Rockstar hielt durch. 2) Eine ES-Folge, in der sie so lange geschimpft hat, bis es gewittert hat. 3) Mitten in einer Aufnahme fiel eine Maus in eine Lebendfalle ins Blechwaschbecken eines Mitpodcasters – sie dachten, das Haus stürzt ein. (Maus wurde übrigens lebend in den Wald entlassen.)

„Da habe ich so lange geschimpft, bis es gewittert hat. Habe ich ein Gewitter herbeigeschimpft."

Themen: Fandom als Einstieg

→ Erinnerungswürdige Aufnahme

Zeitaufwand pro Folge

Wie viel Zeit investierst du in eine Folge — von Vorbereitung bis Nachbereitung?

Spaßformate wie ‘Monatslese’ werden nicht groß vorbereitet. ‘König Bube Dame Gast’ (Stephen King chronologisch) ist arbeitsintensiv: Sendungsnotizen, Detail-Analyse, Querverbindungen ins King-Universum. Schnitt: ~2 Stunden, Folge selbst ~2 Stunden lang = 5 Stunden reine Arbeitszeit + die Lesezeit (Bücher).

„Im Schnitt zwei Stunden, plus im Durchschnitt sind die Folgen ungefähr zwei Stunden lang, das heißt, ungefähr insgesamt fünf Stunden würde ich rechnen, die wir außer der Lesezeit reine Arbeitszeit haben."

Themen: Zeitaufwand

→ Zeitaufwand pro Folge

Technik

Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

Jahrelang Go-Mike, jetzt ein billiges Mikro vom Mann. Nimmt im TeamSpeak auf (Push-to-Talk-Lampen für Moderation), für größere Gruppen Studio Link. Schneidet mit Audacity ‘auf Sicht’ nach Audiokurve – kann keine Multitrack-Aufnahmen schneiden. Auphonic zur Nachbereitung. Hosting via WordPress + Plugin ‘Seriously Simple Podcasting’ (beliebige Feeds anlegen). Setup läuft seit 2016.

„Ich schneide auf Sicht und nicht nach Gehör. Und das ist der Grund, weshalb bei mir das Multitrack nicht funktioniert."

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Liebstes und Nervigstes

Was machst du am Podcasten am liebsten und was ist das nervigste?

Liebt die Breite der Menschen, die das Medium erreicht – verschiedene Lebensrealitäten, Berufe, Altersgruppen, Behinderungen, sexuelle Orientierungen. Das Internet ist ihre ‘Kneipe’ (kommt aus Gründen wenig raus). Trifft Menschen, die sie sonst nie kennenlernen würde (60-Jährige als Au-pair nach Ägypten). Nervig sind nur 2000-Seiten-Belanglosigkeit-Bücher, an denen sie sich durchquälen muss. Mit Lebendmaus-Vandalismus und einer Folge aus der Badewanne (gemutet aufgenommen) hat sie alles erlebt – aber Wichtiges ist nie verloren gegangen.

„Internet-TM ist halt meine Kneipe, kann man sagen. […] Die Leute wollen ja reden."

Themen: Gespräche & Begegnungen

→ Liebstes und Nervigstes

Wichtigste Lektion

Was ist die wichtigste Lektion, die du anderen Podcastern mit auf den Weg geben würdest?

Drei Lektionen: 1) Macht das, worauf ihr Bock habt – nicht was ihr für erfolgreich haltet. 2) Hörerzahlen sind ‘Voodoo’ – ignoriert sie. 3) Macht Dinge, die ihr ohnehin getan hättet – dann hält man die Durststrecken durch. Wer mit Begeisterung dabei ist, findet sein Publikum. Wer ein ‘Podcast-Imperium’ bauen will, scheitert meistens.

„Macht lieber das, wofür ihr brennt, wofür ihr Liebe habt, und dann klappt das von selber."

Themen: Hörer-Feedback · Spaß & Motivation

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[!info] Podcast-Faible · Folge #17

Erster Berührungspunkt & Anstoß

Was war dein erster Berührungspunkt mit Podcasts und was hat dich dazu veranlasst, selbst zu podcasten?

Kam über YouTube-Kommentare und dann über Spotify-Premium zu Podcasts. Erster eigener Podcast-Held: Stefanie Stahl – nach den Büchern auch im Podcast. Das Medium ließ sie danach nicht mehr los.

„Ich bin so in die Welt der Podcasts eingetaucht. […] das ganze Medium hat mich überhaupt nicht mehr losgelassen."

Themen: Psychologie & Persönlichkeitsentwicklung

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Eigener Podcast-Konsum

Welche Podcasts hörst du selbst gern? Welche Genres mögst du?

Hört täglich mehrere Stunden, vor allem in der Münchner S-Bahn. Am liebsten Interview-Podcasts (z.B. ‘Ungeskriptet’ von Ben, der unterschiedlichste Leute einlädt). Liebt die Vielfalt der Denkstrukturen, die sie dadurch kennenlernt. Psychologische Podcasts (Stefanie Stahl) und gesellschaftspolitische Kommentar-Formate.

„Das finde ich so spannend, einfach Menschen zuzuhören, unterschiedliche Denkstrukturen mitzubekommen."

Themen: Psychologie & Persönlichkeitsentwicklung

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Erinnerungswürdige Aufnahme

Gibt es eine Podcast-Aufnahme, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Ihre beste Folge war ein Kommentar zur kulturellen Aneignung – sie hatte Pro und Contra zusammengetragen und eine eigene Meinung entwickelt. Ein Jahr später schrieb eine Schuldirektorin aus Berlin: Sie würde gern ein Interview für das Unterrichtsmaterial der Abiturvorbereitung. Das fertige Interview wurde Teil der Abiturvorbereitung ab 2025. ‘Beitrag für die Gesellschaft’ geleistet – Ziel des Podcasts erfüllt.

„Da merkt man auch tatsächlich so, dass man nicht so in den luftleeren Raum [sendet]. […] Dass ich halt wirklich einen Beitrag für die Gesellschaft auch irgendwie geleistet habe, was auch so das Ziel dieses Podcasts war."

→ Erinnerungswürdige Aufnahme

Zeitaufwand pro Folge

Wie viel Zeit investierst du in eine Folge — von Vorbereitung bis Nachbereitung?

Kommentare: 8 Stunden pro Folge (2-3h Recherche + 2-3h Schreiben + 2h Aufnahme + 1h Vermarktung). Interviews: bis zu 12 Stunden (zusätzlich Aufnahmezeit + Koordination + Schnitt + Anhören der gesamten Aufnahme). Sehr strukturiert: Redaktionsplan mit Etappen. Themen müssen ‘sacken’, sie spricht nicht am gleichen Tag ein, an dem sie schreibt – immer eine Nacht dazwischen. War überrascht, wie zeitaufwändig das ist.

„Es muss auch mal ein bisschen liegen bleiben, das Thema. Also ich kann jetzt nicht recherchieren und das an dem Tag noch schreiben."

→ Zeitaufwand pro Folge

Technik

Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

Pragmatisch: PC, Zoom H2N Recorder (~120 €). Schnittprogramme: Audacity (kostenlos, open source) und QEdit (Premium-Lizenz – mit der sie im Radio aufgewachsen ist). Ringlicht und Selfie-Stick für Social Media Videos. Podigy als Hosting (monatlich). ‘Podcast-Produktion hält sich kostentechnisch wirklich in Grenzen.’

„Eigentlich gar nicht so viel. […] Also ich finde, so eine Podcast-Produktion hält sich so kostentechnisch wirklich in Grenzen."

Themen: Schnitt-Tools (Audacity)

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Liebstes und Nervigstes

Was machst du am Podcasten am liebsten und was ist das nervigste?

Liebt das Einarbeiten in Themen, Recherche, Meinungsbildung im Diskurs. Großer Verfechter von Meinungsvielfalt. Anfangs nervte sie die Aufnahme selbst – sie mochte ihre Stimme nicht, versprach sich viel. Es hat ein Jahr gedauert, bis es ihr Spaß machte. Hat ihr Skript-System gefunden: nicht 1:1 ablesen, sondern leicht abweichen für Lebendigkeit.

„Wir sind uns einfach einig in unserer Uneinigkeit. Das ist völlig okay."

Themen: Recherche & Vorbereitung

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Wichtigste Lektion

Was ist die wichtigste Lektion, die du anderen Podcastern mit auf den Weg geben würdest?

Tipps: 1) Wenn du Lust hast, mach es – lass dich nicht ausbremsen. 2) Suche ein Thema, für das du brennst. 3) Realistisch zeitlich planen (sie war auf 1×/Woche, jetzt 2×/Woche freier). 4) In gute Technik investieren. 5) Erzähle jedem von deinem Podcast. 6) Zitat von Alicia Joe: ‘Die meisten überschätzen, was sie in einem Jahr schaffen, und unterschätzen, was sie in fünf Jahren schaffen.’

„Die meisten überschätzen, was sie in einem Jahr schaffen und unterschätzen, was sie in fünf Jahren schaffen."

Themen: Spaß & Motivation

→ Wichtigste Lektion


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[!info] Podcast-Faible · Folge #19

Erster Berührungspunkt & Anstoß

Was war dein erster Berührungspunkt mit Podcasts und was hat dich dazu veranlasst, selbst zu podcasten?

War selbst keine große Podcast-Hörerin – Katharina (Co-Host) brachte sie dazu. Anlass war, dass der Verlag aus ihrem Debüt-Buch ‘Die Klügere gibt ab’ (über mütterliche Erschöpfung) kein Hörbuch machte. Sie wollten erschöpfte Mütter erreichen, die kein Buch lesen können, aber unterwegs hören können. Aus der buchbegleitenden Reihe wurde ein eigenständiger Podcast.

„Wenn die kein Hörbuch draus machen, dann machen wir ein Podcast draus."

Themen: Duo-Format

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Eigener Podcast-Konsum

Welche Podcasts hörst du selbst gern? Welche Genres mögst du?

Voll drin im Game – hört aus den gleichen Gründen wie sie produziert: nebenher beim Auto fahren, Kochen, Backen, Aufräumen. Nutzt Podcasts auch zur Recherche bei multitasking. Auch Gemischtes Hack zur leichten Unterhaltung. True Crime hat sie gepackt (Zeit Verbrechen) – passt zu ihrer ursprünglichen Studienrichtung (forensische Psychologie war ihr Plan), die Faszination für psychologische Hintergründe von Verbrechen blieb.

„Ich nutze Podcasts auch ein bisschen in die Recherche-Richtung, dass ich nebenher irgendwie einen Wissens-Podcast zu einem bestimmten Thema […] höre."

Themen: Recherche & Vorbereitung · True Crime

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Zeitaufwand pro Folge

Wie viel Zeit investierst du in eine Folge — von Vorbereitung bis Nachbereitung?

Gästinnen-Akquise ist leichter geworden (immer mehr kommen auf sie zu). Bücher vorlesen: 300-400-Seiten-Ratgeber zu lesen ist nicht in einem Nachmittag drin. Terminfindung über Calendly (gemeinsam geblockter Freitagvormittag) – früher Horror mit E-Mail-Ketten. Aufnahme inkl. Vorgespräch ~1-1,5 Std. Schnitt macht ihr Mann (~1 Std). Social Media macht Katharina mit KI-Hilfe. Insgesamt 4-5 Stunden Bearbeitungszeit pro Folge (ohne Bücher-Lesezeit). KI als Zeitsparer für berufstätige Mütter.

„Wir sind beide Mütter und berufstätig. Und der Podcast ist tatsächlich eigentlich ein Hobby. Also nutzen wir da auch die KI, wo sie uns hilft und Zeit erspart."

Themen: Schnitt-Erlebnis · Zeitaufwand

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Technik

Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

Beide Blue Yeti zu Beginn gekauft. Sie mit Airpods, Katharina mit Headset. Aufnahme über Riverside (vorher Zencaster), mit Video für YouTube/Reels und Captions. Schnittprogramm-Name weiß sie nicht – das macht ihr Mann. Organisiert via Trello (Kanban-Board), gemeinsames E-Mail-Fach, Website. Sie sehen sich nur ~1× pro Jahr persönlich (Bayern/Tirol).

„Damit immer jeder auch von egal wo auf dem Handy oder auf dem PC den Überblick behalten kann."

Themen: Aufnahme-Tools (Studio Link/Riverside) · Blue yeti

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Liebstes und Nervigstes

Was machst du am Podcasten am liebsten und was ist das nervigste?

Liebt die Gespräche – sie geht jedes Mal ‘on fire’ raus. Eigentlich introvertiert, beim Podcasten keine Hemmungen. Hat sie verändert – sie sucht jetzt auch außerhalb Kontakt zu Gleichgesinnten. Nervig: Nachbearbeitung, Hochladen, Multi-Plattform-Klickerei. Social Media kann sie nicht gut. Lösung: Ihr Mann übernimmt Schnitt, Katharina Social Media – aufgeteilt nach Vorlieben.

„Ich gehe jedes Mal komplett on fire aus den Gesprächen raus."

→ Liebstes und Nervigstes

Wichtigste Lektion

Was ist die wichtigste Lektion, die du anderen Podcastern mit auf den Weg geben würdest?

  1. Nicht alleine machen – sie bewundert Anne dafür. Mit Katharina haben sie Backup bei Krankheit, Kind etc., teilen Arbeit auf. 2) Thema wählen, für das man Leidenschaft hat (mehr Arbeit als gedacht). 3) Gäste gut vorbereiten, besonders bei schweren Themen – sicherer Raum, vorab Fragen besprechen, sagen ‘das hier passiert nicht live, wir können hinterher schneiden’. Zeit nach der Aufnahme einplanen für Nachbesprechung – nicht sofort canceln.

„Ich würde es niemals alleine machen."

Themen: Duo-Format · Gespräche & Begegnungen · Spaß & Motivation

→ Wichtigste Lektion


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[!info] Podcast-Faible · Folge #25

Erster Berührungspunkt & Anstoß

Was war dein erster Berührungspunkt mit Podcasts und was hat dich dazu veranlasst, selbst zu podcasten?

2015 auf der Doctor-Who-Convention ‘Timelash’ über den Who-Cast erstmals verstanden, was ein Podcast ist. Über Star Trek-Fandom kam 2019 die erste Gastaufnahme im Star Trek-Podcast – ging mit purem Stress ins Bett, bekam aber positives Feedback. Der eigentliche Durchbruch kam 2020 mit Star Trek Picard und der Pandemie. Mit Trekkipedia und ‘Vier unter Deck’ (mit Arne Ruddat) wurde es zum Hobby. Stark geprägt von Impressums-/Privatsphäre-Fragen als Frau im Nerd-Umfeld.

„Ich finde es doch auch wirklich wichtig und erwähnenswert, wenn männliche Podcaster bereit sind, mit Frauen zu podcasten."

Themen: Fandom als Einstieg · Pandemie als Auslöser

→ Erster Berührungspunkt & Anstoß

Eigener Podcast-Konsum

Welche Podcasts hörst du selbst gern? Welche Genres mögst du?

Hört quer Beat – hat Radio und TV-Zappen komplett ersetzt. Schwerpunkte: Nachrichten/News-Formate, Politik, Gesundheit, Laber-Podcasts, Filme/Serien/Hörspiele. Wichtige Themen sind Inklusion, Diversität und Feminismus – auch durch eigene Erfahrungen als Frau im Nerd-Umfeld. Schätzt Fandoms, in denen sie selbst nicht firm ist, weil Leute für ihre Sache brennen.

„Ich finde das ganz spannend, wenn Leute einfach für sie ihre Sache brennen."

Themen: Spaß & Motivation

→ Eigener Podcast-Konsum

Erinnerungswürdige Aufnahme

Gibt es eine Podcast-Aufnahme, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Erinnert sich an Schreckmomente bei Technik-Pannen (Tonspur verloren) und die Lösungssuche. Besonders eingeprägt: eine Trekkipedia-Folge mit einer Expertin über Pflanzen in Star Trek. Die Botanikerin öffnete Aspekte, die sie selbst nie hätte recherchieren können – welche Pflanzen, wo, warum, was Modepflanzen waren. Wert von Expert*innen-Gästen für den Podcast.

„Das war wirklich ganz, ganz zauberhaft und das war wirklich auch wieder so ein Moment, wo ich dachte, es hat auch ganz viel Nutzen, Leute einzuladen, die so eine Expertise mitbringen."

Themen: Fandom als Einstieg

→ Erinnerungswürdige Aufnahme

Zeitaufwand pro Folge

Wie viel Zeit investierst du in eine Folge — von Vorbereitung bis Nachbereitung?

Stark formatabhängig. Trekkipedia: viel Recherche, in Show Notes Episoden-Verweise mit Begründung verlinken, Kapitelbilder, Social Media – ‘da können schon Tage auf so eine Episode draufgehen’. In Pandemie-Zeiten ohne Arbeit war Zeit kein Problem; im Alltag schwieriger. Als Gästin ist sie spontan einsetzbar. Vorher ‘hoch vorbereitet’ mit 150% – heute entspannter.

„Ich bin da nicht so gut drin, den roten Faden irgendwie zu legen und dem zu folgen."

Themen: Shownotes & Aufbereitung

→ Zeitaufwand pro Folge

Technik

Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

Blue Yeti gebraucht gekauft, benutzt es bis heute. In Mikrofon-Spinne und Arm investiert, um den Tisch zurückzuerobern. Keine Headset-Experimente. Reaper/Ultraschall + Studio Link. Bei Trekkipedia: Senfcall (auf Big Blue Button basierend, Datenschutz für Gäste). Hat schon erlebt, dass Zoom ihr den Mikrofon-Pegel hochschraubte – behält Pegel im Auge.

„Es funktioniert, es läuft. Warum was ändern? Never change a winning team."

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Liebstes und Nervigstes

Was machst du am Podcasten am liebsten und was ist das nervigste?

Am liebsten der Austausch über Themen – verschiedene Perspektiven sich entfalten zu sehen. Bei Vier unter Deck oft vier verschiedene Meinungen, die dann zusammenkommen. Findet es spannend, anderen ‘in den Kopf zu schauen’ bei Indie-Podcasts. Begleitendes Rewatchen (z.B. Star Wars, das sie weniger kannte) bereichert sie.

„Sich das so zu erarbeiten, das finde ich total spannend daran. […] Die unterschiedlichen Denkweisen und die Welt-Sicht von Leuten."

→ Liebstes und Nervigstes

Wichtigste Lektion

Was ist die wichtigste Lektion, die du anderen Podcastern mit auf den Weg geben würdest?

Selbstreflexion über Auftreten und Formulierungen ist wertvoll – wer unsicher rüberkommt, dem wird nicht geglaubt (besonders schwer als Frau). Bei Gastauftritten ‘verhalten als ob man selbst schneiden müsste’ – Arbeit erleichtern. Wichtig: vor Aufnahme die unterschiedlichen Beweggründe abklopfen, warum jemand podcastet (kommerziell vs Sendungsbewusstsein vs Themenliebe). Felo hatte recht: Podcasten ist ein tolles Hobby.

„Wer unsicher rüberkommt, dem wird auf jeden Fall nicht geglaubt."

→ Wichtigste Lektion


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