[!info] Podcast-Faible · Folge #15

Erster Berührungspunkt & Anstoß

Was war dein erster Berührungspunkt mit Podcasts und was hat dich dazu veranlasst, selbst zu podcasten?

Erster Kontakt lustigerweise über den Vater, der Radio-Comedies (Frühstück bei Stefanie) auf dem Weg zur Arbeit hörte. Über iPod und iTunes dann nach und nach in die freie Podcast-Szene (Holger Klein, Tim Pritlove). Den Anstoß zum eigenen Podcast gab das Fehlen eines fiktionalen Personal-Podcasts aus einer Fantasy-Welt – ‘Es gibt zu jedem Scheiß was, aber das hier nicht.’ Will Leuten zeigen, dass es geht.

„Ich mache den ehrlich gesagt auch hauptsächlich deswegen, um Leuten zu zeigen, dass es geht und dass es dann vielleicht selber machen und ich dann auch hören kann."

Themen: Authentizität & Mut · iPod-Generation

→ Erster Berührungspunkt & Anstoß

Eigener Podcast-Konsum

Welche Podcasts hörst du selbst gern? Welche Genres mögst du?

Mehrere Stunden täglich. Schwerpunkt Politik/Medien (Aufwachen-Podcast, ADES-Fernseh-Podcast, Lage der Nation, Übermedien, Politikpodcast Deutschlandfunk). Liebt echte Fiction-Podcasts (Creature Feature, Magnus Archive), aber es gibt zu wenig davon. Über-Fiction (erzählende Formate über fiktive Stoffe): Erzählturbine, Family Chef Control. Rollenspiel-Podcasts mag er nicht – ’nicht als Podcast gedacht’.

„Mir erzählen Leute was. […] Hauptsache finde ich immer so, ja, mir erzählen Leute was."

→ Eigener Podcast-Konsum

Erinnerungswürdige Aufnahme

Gibt es eine Podcast-Aufnahme, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Folge 27 von Afaldra mit einem Gast, der sich als ‘Ornithiologe’ präsentierte (mit i – nicht Vogelkundler, sondern jemand, der Vögel für göttlich hält). Der Gast hatte eigene Vögel erfunden, differenzierte zwischen real existierenden und imaginierten Vögeln in der Welt Afaldra (z.B. der ‘Huhu’ statt ‘Uhu’ – winkt freundlich), und imitierte den Schrei eines selbst-erfundenen Vogels in voller Inbrunst. Steht exemplarisch für die Momente, in denen ‘das Konzept komplett aufgeht’.

„Das war so das, wo ich gemerkt habe, das war jetzt richtig, richtig gut. […] Wenn man aufnimmt und merkt, okay, jetzt läuft es, jetzt geht das Konzert komplett auf."

→ Erinnerungswürdige Aufnahme

Zeitaufwand pro Folge

Wie viel Zeit investierst du in eine Folge — von Vorbereitung bis Nachbereitung?

Routine spart Zeit. Standard-Aufnahme: 1-Stunden-Gespräch braucht 90 Min Aufnahmezeit (puffert für Klärungen, gelegentlich Pfadwechsel). Vorbereitung ca. 2 Stunden inklusive Gästesuche und Versorgung mit Welt-Informationen (er gibt nicht alles, nur passendes). Postproduktion stark reduziert – euphorik nutzt er, schneidet direkt mit Marken während Aufnahme. Insgesamt 5,5-6,5 Stunden pro Folge. Vorlauf von 4-6 Wochen, mehr als beim Business-Podcast.

„Ja, ich habe da jetzt lange dran auch rumgerechnet, diese Frage. Ich habe früher sehr lange für die Postproduktion gebraucht. Das habe ich jetzt so stark, stark, stark verkürzt."

Themen: Gespräche & Begegnungen

→ Zeitaufwand pro Folge

Technik

Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

Auphonic, Veröffentlichung über Let’s Cast, Reaper + Ultraschall. Zoom H6 als Interface. Rode M3 Standmikrofon (kein Headset – braucht Bewegungsfreiheit für ‘Spielszenen’ in Afaldra: er hat sich vor dem Mikro auf den Boden geworfen, Kopf in Wasserschüssel gesteckt, weil im fiktiven Setting nötig). Hat lange mit Auphonic gehadert (‘Verrat an Ralf Stockmann’), nimmt aber so viel Arbeit ab.

„Da habe ich halt auch schon so Sachen gehabt wie das, ja, ich bin mal aufgestattet, wenn ich vor dem Mikro mich irgendwie dreimal auf den Boden geschmissen habe."

Themen: Auphonic · Mikrofon-Setup

→ Technik

Liebstes und Nervigstes

Was machst du am Podcasten am liebsten und was ist das nervigste?

Am liebsten Spielfreude im Gespräch – wenn Gäste mitgehen und sich gegenseitig hochspielen (Beispiel: ausgedachte ‘Einhüner’ im Privatzoo). Community rund um Sendegate ist genial. Postproduktion immer noch ätzend, Gäste suchen ein Dauer-Thema. Gar nicht ausstehen: Facebook-Podcast-Gruppen mit Möchtegern-Profis, die Einsteigern unangemessene Ansprüche stellen (’erst 500 Folgen aufnehmen, bevor du veröffentlichst’).

„Diese Facebook Podcast Gruppen sind teilweise sowas von daneben."

Themen: Gespräche & Begegnungen · Sendegate-Community

→ Liebstes und Nervigstes

Wichtigste Lektion

Was ist die wichtigste Lektion, die du anderen Podcastern mit auf den Weg geben würdest?

Lektion für sich: wie er kreativ funktioniert (er braucht massives Worldbuilding für Ideen, kann nicht spontan aus dem Nichts heraus erfinden). Tipps: ‘Lass bei der Planung Luft’ – nicht alles eng plotten, dann läuft ‘das Konzert komplett auf’. Sich erst von der eigenen Erwartung verabschieden, was der Podcast werden sollte – im Laufe der Zeit darf sich der Fokus verschieben.

„Lass bei der Planung Luft. Also mach das nicht zu eng."

→ Wichtigste Lektion


← Stephanie Fischer · Übersicht Podcast-Faible Gäste · Sebastian Stix →

[!info] Podcast-Faible · Folge #14

Erster Berührungspunkt & Anstoß

Was war dein erster Berührungspunkt mit Podcasts und was hat dich dazu veranlasst, selbst zu podcasten?

2005/06 über einen kleinen iPod – Tab neben Musik ‘Podcast’ entdeckt. Erster Podcast: ‘Wann Hoffs wunderbare Welt der Wissenschaft’. Faszinierte ihn als ‘Radio zum Mitnehmen, nicht so tot produziert’. Liebt heute lange Formate wie ‘Alles gesagt’ (7 Stunden). Hörbuch-Junkie privat, Podcasts als perfektes Begleitmedium zu Tätigkeiten wie Rasenmähen.

„Das ist so wie Radio, das kannst du aber mitnehmen, das kannst du jederzeit hören, es ist auch nicht so tot produziert."

Themen: Begleitmedium · Wissenschaftspodcasts · iPod-Generation

→ Erster Berührungspunkt & Anstoß

Eigener Podcast-Konsum

Welche Podcasts hörst du selbst gern? Welche Genres mögst du?

‘Total atypisch’ – Technik/Wissenschaft/Sci-Fi. Lage der Nation, Hörchors Lernfragen, Raumzeit, viele Tim-Pritlove-Formate. Liebt nischige Spezialthemen wie Ressourcen FM (4–6 Stunden über Edelmetalle) – das entspannt ihn. Astronomie/Raumfahrt als ‘heile Welt’. True Crime meidet er (emotional aufgeheizt, dramaturgisch zugespitzt). Podcast hat bei ihm das lineare Fernsehen ersetzt.

„Aus irgendeinem Grund entspannt mich sowas total."

Themen: True Crime · Wissenschaftspodcasts

→ Eigener Podcast-Konsum

Zeitaufwand pro Folge

Wie viel Zeit investierst du in eine Folge — von Vorbereitung bis Nachbereitung?

Ausführliches Format mit langem Vorgespräch (~2,5 Stunden). Terminplanung 1-3 Wochen, manchmal auch 1-3 Jahre. Aufnahmetag: 3× 45 Min Aufnahme mit Pausen, 5-7 Stunden zusammen verbracht (oft mit Übernachtung für weit Anreisende). ‘Ich mag die Menschen nicht so gern als Podcast-Folgenvieh sehen.’ Schnitt: für 3h Aufnahme noch 3-5h Schnitt, Korrekturhören durch seine Partnerin, Show Notes, Transkript erstellen lassen. Insgesamt ~20 Stunden pro Folge. Live-Folge dienstags 20:30-22:00: ~8 Stunden inklusive Pre/Post.

„Ich mag die Menschen nicht so gern als Podcast-Folgenvieh sehen, also ne, hallo, wir nehmen jetzt auf, […] jetzt hau ab, das finde ich doof."

Themen: Gespräche & Begegnungen

→ Zeitaufwand pro Folge

Technik

Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

Tascam Portacapture als Interface (32-Bit-Aufnahmen – nichts übersteuert, hochleveln möglich). Tim-Pritlove-Gedächtnis-Headsets (Behringer SM58-Klone), vorher Superlux-Headsets versagten bei IKEA-Lampe. Ultraschall unter Windows mit ‘Remove Silence’-Workflow. Live-Folgen mit Studio Link für Anrufer, Sipgate für Festnetz. Podigy als Hoster. Zencaster für Remote-Aufnahmen. SD-Karte zeigt er Gästen als Vertrauensbasis (‘soll ich sie wegwerfen?’).

„Ich finde es eigentlich schön, wenn die Leute sich auf der Couch richtig lümeln können und sich gemütlich machen."

Themen: Headset vs. Mikro · Remove silence

→ Technik

Wichtigste Lektion

Was ist die wichtigste Lektion, die du anderen Podcastern mit auf den Weg geben würdest?

Mehrere Lektionen: erster Eindruck stimmt oft nicht – Mut zum Risiko, öfter Ja sagen. Zeitmanagement angewöhnen. Vertrauen ins Publikum – Hörer geben gutes Feedback. Bei kritischen Mails (Beispiel: Eheproblem-Andeutung) eher Gespräch fördern, nicht löschen.

„Selbst wenn ich so sage, ah, kann das mit der Person klappen oder nicht, einfach öfter mal Ja sagen."

Themen: Authentizität & Mut

→ Wichtigste Lektion


← Philipp Müllender · Übersicht Podcast-Faible Gäste · Anne Autenrieb →

[!info] Podcast-Faible · Folge #05

Erster Berührungspunkt & Anstoß

Was war dein erster Berührungspunkt mit Podcasts und was hat dich dazu veranlasst, selbst zu podcasten?

Bester Grund selbst zu podcasten: man findet ein Thema spannend, aber es gibt noch nichts dazu, oder man möchte eine andere Stimme zu einem Thema beisteuern. Podcast ist für ihn ein einseitiges Medium – und einen eigenen Podcast zu starten ist eine Form, Feedback zu geben.

„Ein Feedback, das man geben kann, ist einen eigenen Podcast zu machen."

Themen: Hörer-Feedback

→ Erster Berührungspunkt & Anstoß

Erinnerungswürdige Aufnahme

Gibt es eine Podcast-Aufnahme, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Eine Negativ-Erinnerung: ein sehr gutes Interview mit einer Gästin, das komplett rausgenommen werden musste – sie war der Meinung, sich nicht gut repräsentiert zu haben. Soenke und sein Team konnten das nicht nachvollziehen. Folge: das Thema fasst er nicht mehr an. Sonst gibt es positive Highlights, wenn Gäste Audio-Einspieler nachreichen, die er ins Gespräch reinschneidet.

„Aber die Gästin hat sich nicht wohlgefühlt nach dem Interview und wollte, [dass wir die Folge rausnehmen]."

Themen: Gespräche & Begegnungen

→ Erinnerungswürdige Aufnahme

Zeitaufwand pro Folge

Wie viel Zeit investierst du in eine Folge — von Vorbereitung bis Nachbereitung?

Pro Episode ‘ganze Arbeitstage’ – kurze Folge (Kurzgeschichten von Philip K. Dick): 4h Kurzgeschichten lesen + 1-1,5h Aufnahme + Schnitt + Show Notes + Publishing = ~12 Stunden. Bücher können 24h allein für Lese-Zeit fordern. Veröffentlichung alle 2 Wochen ist extremes Pensum. Bei ‘Policy’ schickt er nur Geschichten ein, Sprecher*innen sind ehrenamtlich. Show Notes übernimmt Jürgen.

„Es ist schon ein extremes Pensum."

→ Zeitaufwand pro Folge

Technik

Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

Ralf-Stockmann-Gedächtnis-Set – Headset abgelegt, Rode-Gesangsmikro angesteckt mit Arm (super Range, keine internen Kompressionen). Ultraschall mit ‘Remove Silence’-Workflow + Studio Link. Auphonic für Multispur. Hörspielprozess: grober Vorschnitt → Kapitelmarken → Feinschnitt → ggf. Filmschnipsel. Veröffentlicht via Auphonic an YouTube, Files.

„Ich höre es mir erst gar nicht an, ich mache gehen Ultraschall, mache Remove Silence und dann wird es so automatisch erstmal normalisiert."

Themen: Auphonic · Remove silence

→ Technik

Liebstes und Nervigstes

Was machst du am Podcasten am liebsten und was ist das nervigste?

Hört und schneidet gerne, lebt mit dem Zeitaufwand. Würde aber Social Media komplett abgeben – hat keinen Account, plädiert für E-Mails und Kommentare. Twitter hat er vor X-Umbenennung verlassen. Nutzt RSS-Aggregator statt sozialer Medien. Weiß: Social Media würde Boost geben, kriegt es nicht hin – auch keine helfende Person gefunden.

„Ich bin ein RSS-Mensch."

→ Liebstes und Nervigstes

Wichtigste Lektion

Was ist die wichtigste Lektion, die du anderen Podcastern mit auf den Weg geben würdest?

Technische Hürde ist niedrig (gute Mikrofone und Tools holen viel raus). Sein 11-jähriger Sohn hört Podcasts – Beispiel dafür, dass es für jedes Thema und Alter ein Publikum gibt. Solange man nicht Tausende Zuhörer erwartet, ist Podcast ein super Medium.

„Es gibt für jeden sein Publikum bei Podcasts."

Themen: Hörer-Feedback

→ Wichtigste Lektion


← Sascha Rupp · Übersicht Podcast-Faible Gäste · Nella Rausch →

[!info] Podcast-Faible · Folge #18

Erster Berührungspunkt & Anstoß

Was war dein erster Berührungspunkt mit Podcasts und was hat dich dazu veranlasst, selbst zu podcasten?

Erster Kontakt ca. 2006/2007 noch im Studium in Frankfurt über den iPod und iTunes. Hörte intensiv den Ohrensessel-Podcast (Bernd Begemann, Benjamin Mark, Ben Schado). Erinnert sich an die Mühsal des Synchronisierens via Kabel und das spätere Luxusgefühl, als iTunes das automatisch erledigte.

„Es war ja am Anfang ein sehr nerdiges Medium, also waren natürlich viel Tech-Kram."

Themen: Filmpodcasts · iPod-Generation

→ Erster Berührungspunkt & Anstoß

Eigener Podcast-Konsum

Welche Podcasts hörst du selbst gern? Welche Genres mögst du?

Sehr hoher Konsum: 2–3 Stunden täglich, aktuell ~60 ungehörte Folgen (vor seinem Umbau waren es 250). Strukturiert nicht nach Genre, sondern nach: 1) Menschen, die er kennt (Spätfilm, Wendeltreppe, Autonomie und Algorithmen von Christiane Attig), 2) wo er was lernen kann (Science Heroes, Science Versus aus Australien, 99% Invisible, Strong Songs). Persönlichkeiten als Trigger (Films To Be Buried With von Brett Goldstein/Roy Kent). Auch Tech (Bits und so) – höre Leuten zu, die ihr Thema leben.

„Auch von den Persönlichkeiten. […] Einfach um zu hören, um so ein Gefühl zu kriegen, wie das so ist."

Themen: Gespräche & Begegnungen

→ Eigener Podcast-Konsum

Erinnerungswürdige Aufnahme

Gibt es eine Podcast-Aufnahme, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Mehrere besondere Folgen: 500. Episode vor 25 Hörerinnen und Hörern mit Cocktails. Folge 72 als Versuch, eine Radiosendung à la ‘Radio Rock Revolution’ nachzubauen (durfte keine Musik spielen). Sonderfolgen bei der ESA in Darmstadt bei Satellitenstarts – konzentrierte Stimmung im Hauptkontrollzentrum, ESA-Chef Aschbacher saß im Publikum. Bei seinem Iron-Man-Wettkampf wurde er während des Rennens interviewt und daraus eine Sendung gebaut. Beim Cocktail-Podcast Bar-Größen aus der Barszene (Erfinder des Jim Basil Smasher) zu Gast.

„Du kannst dir nicht vorstellen, wie die Luft da brennt. Also hochkonzentrierte Menschen und total cool. Und du bist halt wirklich dabei."

Themen: Live-Aufnahmen

→ Erinnerungswürdige Aufnahme

Zeitaufwand pro Folge

Wie viel Zeit investierst du in eine Folge — von Vorbereitung bis Nachbereitung?

Bei seinem ehemaligen ‘Sneakball’-Cocktail-Podcast war es sehr aufwändig – 2 Stunden über Zitrusfrüchte reden, dafür musste man sich das Wissen erst aneignen (war ein Grund, warum es ihn nicht mehr gibt). Beim Sneak-Pod (Filmpodcast): Film 1,5-2,5 Std + 0-30 Min Vorbereitung (manchmal Notizen während des Films) + 2-3 Std Aufnahme + Schnitt 20 Min realistisch + Auphonic + Artikel. Bei Störungen mehr.

„Manchmal habe ich wirklich während des Filmschauens mir schon ein paar Sachen runtergeschrieben, […] manchmal kommt das Leben dazwischen, da musst du so ein bisschen on the fly was bauen."

Themen: Auphonic · Recherche & Vorbereitung · Schnitt-Erlebnis

→ Zeitaufwand pro Folge

Technik

Welche Technik nutzt du? Mikrofon, Kopfhörer, Schnittprogramm?

Lange Reise: 2007 mit Klinkenstecker-Mikro über Skype + Audacity. Dann Zoom H2 für Raumaufnahmen (auch draußen mit Atmo). Behringer/Ralf-Stockmann-Headset. Heute: Shure SM57 (eigentlich Instrumentenmikro), Focusrite 2i2 Interface, Ultraschall. Google Doc für Konzeptzettel/Stichpunkte. Stream Deck mit Ultraschall-Makros für Kapitelmarken während der Aufnahme.

„Shure SM57, das ist so ein Mikrofon, was auch oder ursprünglich dafür gemacht ist, um Instrumente aufzunehmen."

Themen: Mikrofon-Setup

→ Technik

Liebstes und Nervigstes

Was machst du am Podcasten am liebsten und was ist das nervigste?

Nervt: Show-Notes-Erstellen, Tags schreiben (vergisst er absichtlich), wiederkehrende Klick-Routinen zwischen Ultraschall, Dropbox, Auphonic. Liebt: den Austausch mit Freunden im Sneak-Pod (sonst sieht man sich kaum als Erwachsene), Vernetzung mit anderen Podcastern (Christian, der über Podappler kennengelernt wurde, ist jetzt sein 2-Papas-Co-Host), Cocktail-Erkennung in Bars zur Cocktail-Podcast-Zeit.

„Den ganzen Computer das nicht automatisch [machen kann], […] das ist das, was mich halt schon irgendwie ja nervt und langweilt."

Themen: Shownotes & Aufbereitung · iPod-Generation

→ Liebstes und Nervigstes

Wichtigste Lektion

Was ist die wichtigste Lektion, die du anderen Podcastern mit auf den Weg geben würdest?

Wichtigste Regel: einmal pro Woche eine Folge raus (egal wie). Sonst wird der Podcast ‘unserem Podcast nicht mehr gehen’. Filme werden angesagt, mindestens zwei unterhalten sich, oder Gast einladen – aber eine Folge kommt. Hat gelernt, viel lockerer frei zu sprechen, Vorträge halten, sich selbst hören (man gewöhnt sich an die eigene Stimme nach 400+ Folgen).

„Wenn wir jedes Mal neu überlegen müssten, oh, machen wir jetzt nächste Woche oder übernächste Woche, ja, dann ist es halt übernächsten Monat oder übernächstes Jahr."

Themen: Lernen & Entwicklung

→ Wichtigste Lektion


← Michèle Liussi · Übersicht Podcast-Faible Gäste · Franziska von Lehel →